Lateinamerika Presseschau 20.04.14 -  26.04.14

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Das »beste Handwerk«  (jW, 24.04.)
Der verstorbene García Márquez verstand sich vor allem als Journalist.

Abschied von García Márquez  (jW, 23.04.)
Trauerfeiern in Mexiko und Kolumbien. Würdigung von Fidel Castro und Guerilla.

Der magische Realist  (Zeit, 23.04.)
Der Roman "Hundert Jahre Einsamkeit" machte Gabriel García Márquez weltberühmt. Der verstorbene Literaturnobelpreisträger war Türöffner für lateinamerikanische Werke.

Rohstoffausbeutung und Demokratie in Lateinamerika (HBS, 4/2014)

Gelbe Blumen für Gabo  (taz, 22.04.)
Tausende Menschen nehmen Abschied vom Nobelpreisträger. Musik, Blumen und eine offene Lesung sind Teil der Trauerfeier in Mexiko-Stadt.

Mexiko erweist Márquez die letzte Ehre  (FR, 22.04.)  Bei der zentralen Trauerfeier in Mexiko-Stadt haben Tausende Menschen Abschied von Gabriel García Márquez genommen. 

„Was willst du denn hier?  (FR, 22.04.)
In den Nachrufen wird der Literaturnobelpreisträger Gabriel García Márquez weltweit nicht nur als einzigartiger Autor gefeiert, getrauert wird auch um den Menschen Márquez, um den Freund und Kollegen. 

Trauerfeier in Mexiko-Stadt  (taz, 22.04.)

Argentinien
Großrazzien gegen Waffen und Drogen  (taz, 24.04.)

Bolivien
Die Schreihälse von El Alto  (taz, 22.04.)
"Es ist mein eigenes Geld", sagt Brian stolz. Er spart für einen Computer. Der 13-Jährige lockt Fahrgäste zu den Kleinbussen von El Alto - ein typischer Job. Die Rechte der Kinderarbeiter sollen nun verbessert werden

Brasilien
Die Polizei ist das Problem  (taz, 24.04.)

Die Copacabana in Flammen  (taz, 24.04.)
Nach dem Tod eines Tänzers gehen Polizei und Anwohner eines Armenviertels aufeinander los

Krawalle in Rio  (Spiegel, 24.04.)
Sechs Minuten bis zum Tod

Krieg gegen Anwohner  (taz, 24.04.)
POLIZEI Sie soll für Frieden sorgen, wird aber allgemein als Feind wahrgenommen. Grund: Korruption und Gewaltexzesse der Polizei

Wutausbruch statt Fußballfieber  (taz, 24.04.)
Kurz vor der WM schwere Krawalle an der Copacabana in Rio

Barrikaden an der Copacabana  (jW, 24.04.)
Brasilien: Tod eines Tänzers provoziert Straßenschlacht in Rio de Janeiro.

Ein Toter bei Unruhen in Rio de Janeiro  (ND, 24.04.) Auslöser der Proteste war der Tod eines 25-Jährigen, für dessen Tod die Polizei verantwortlich gemacht wird

Aus der Traum vom Frieden  (FR, 24.04.)
Der kurze Frieden in der Rio-Favela Pavão-Pavãozinho endet am Mittwoch in Gewalt. Ganze Straßenzüge in Copacabana verwandeln sich in der Nacht zum Mittwoch zu Kampfzonen, nachdem Bewohner nahe gelegener Elendsviertel gegen den Tod eines jungen Mannes demonstrieren

Proteste an der Copacabana   (FR, 24.04.)
Bewohner einer Favela liefern sich in Rios populärem Touristen-Viertel Auseinandersetzungen mit der Polizei. Auslöser der Proteste war der Tod eines jungen Mannes.


Brasiliens Gewalt-Politik ist gescheitert  (Zeit, 24.04.) Armenaufstand in Copacabana und Ipanema: Während die Touristen sich in Hotels verbarrikadieren, wird klar, dass das radikale Sicherheitskonzept Rios zur WM nicht trägt.

Die Zähmung des Internets  (NZZ, 24.04.)
Auf einer Konferenz in São Paulo werden Prinzipien für eine Regulierung des Internets formuliert. Gleichzeitig ist man sich einig, dass das Internet so frei und offen bleiben sollte, wie es ist

Gesetz "Marco Civil":  (Spiegel, 24.04.)
Brasiliens Parlament stimmt für Internetverfassung

Rousseff will Amerika das Netz entreißen  (FAZ, 23.04.) Auch Dilma Rousseff war Opfer des NSA-Überwachung. Nun stellt sich die brasilianische Präsidentin an die Spitze einer internationalen Bewegung, die sich den Schutz der Nutzer im Internet zum Ziel gesetzt hat.

Heftige Straßenschlachten in Rio de Janeiro  (FAZ, 23.04.)  In Rio de Janeiro ist es zu heftigen Straßenschlachten zwischen Polizei und Demonstranten gekommen, mindestens ein Mensch wurde getötet. Auslöser für die Proteste soll eine Verwechslung sein

Heftige Proteste in Rio de Janeiro  (NZZ, 23.04.) In Rio de Janeiro ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Auslöser war der Tod eines beliebten Tänzers, für den Anwohner die Polizei verantwortlich machen.

Krawalle erschüttern Rio de Janeiro  (Spiegel, 23.04.) Copacabana - das klingt nach Strand und Sonne. Doch nun kam es in dem Viertel in Rio de Janeiro zu schweren Ausschreitungen. Auslöser war der Tod eines populären Tänzers, für den Anwohner die Polizei verantwortlich machen.

Dominikanische Republik
Haitianer nach Ehestreit gelyncht  (taz, 22.04.)

Kolumbien
Zurück ins Amt  (jW, 24.04.)
Bogotá: Präsident setzt den abgesetzten Bürgermeister Gustavo Petro wieder ein.

Neue Runde im Streit um Bogotá  (taz, 24.04.)
Das Oberste Gericht ordnet an, den im Dezember seines Amtes enthobenen linken Bürgermeister Bogotás, Gustavo Petro, wieder einzusetzen. Ob der Präsident sich daran hält, ist offen

Bogotas abgesetzter Bürgermeister wieder im Amt  (Standard, 24.04.)
Juan Manuel Santos hat Amtsenthebung widerrufen

Kolumbien: Soldaten töteten Rebellenführer  (ND, 23.04.)

Mexico
Elegant dem mexikanischen Machismo entgegentreten  (taz, 23.04.)
LA PONI Autorin Elena Poniatowska, Gewinnerin des Premio Cervantes, wird am heutigen Mittwoch in Madrid geehrt

Peru
Kirche verärgert  (jW, 24.04.)
Mario Vargas Llosa hat sich mit der Forderung nach mehr Rechten für Homosexuelle den Ärger der katholischen Kirche seines Landes zugezogen.

Venezuela
Der Gucci- Aufstand   (Freitag, 23.04.)
Steht das Land wegen der Proteste gegen die Regierung bald vor dem Kollaps? Der „Guardian“ wollte sich ein Bild machen und schickte einen Reporter nach Caracas

Acht Verletzte bei Protesten gegen Regierung  (Standard, 23.04.)  Vermummte Demonstranten bewarfen im wohlhabenden Wohnviertel Chacao Polizei mit Steinen und Molotow-Cocktails

Venezuela: Rechte greifen Polizei an  (jW, 22.04.)

In der Presseschau u.a.: (Alphabetisch) AK FAZ FR Freitag junge Welt Jungle-World Jüdische Allg Le Monde dipl ND NZZ Ossietzky SoZ Spiegel Standard Stern SZ taz WoZ Zeit

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