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Mit der EZLN nach Mexico-Stadt
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Aktuell Zapatisten verabschieden EZLN Delegierte mit Musik und Tanz
(San Cristobal de las Casas, 23 Februar. / La Jornada, Universal) Die zapatistische Karawane würde am Samstag früh beginnen, wenn 19 Kommandanten, 4 Kommandantinen und Subcomandante Marcos, von vier indigenen Gemeinden aus die Vehikel Richtung San Cristobal besteigen werden. Während sich die zapatistischen Indigenas sich vor sieben Jahren in Waffen erheben mussten um gehört zu werden, werden sie jetzt in die Hauptstadt des Landes reisen um die Realität der indigenen Völker von Mexiko sichtbar zu machen und die Nation davon zu überzeugen deren Rechte in der Verfassung anzuerkennen. Am Samstag Morgen brachen die 24 Delegierten der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung von vier verschiedenen Ortschaften in den Altos und der chiapanekischen Selva auf, um ihre Reise zur Hauptstadt zu beginnen, wo sie mit dem Bundeskongress in einem Dialog zugunsten des Cocopa Gesetzesvorschlages für indigene Rechte und Kultur treten werden. Der Marsch beginnt inmitten einer Atmosphäre von Erwartung, Festlichkeit,Mobilisierungen und einen Hungerstreik der von mehr als 50 zapatistischen Gefangenen in Chiapas und Tabasco initiiert wurde um ihre Befreiung und die Erfüllung der drei von der EZLN geforderten Signale zu erreichen. Die Nacht vom Freitag auf den Samstag war die Zeit der Umarmungen, der Abschiede, des Tanzes, der Musik und der Ansprachen. Mehrere tausende indigene Zapatisten kamen aus ihren Gemeinden zusammen um die 24 Kommandanten der EZLN zu verabschieden, die unter dem Schutz der Zivilgesellschaft nach Mexico Stadt reisen werden. Nach einem stundenlangen, manchmal tagelangem Marsch aus ihren Gemeinden,
fanden sich den ganzen Tag hindurch hunderte Tzotziles, Tzeltales, Tojolabales und Choles in La Realidad, La Garrucha, Moisés Gandhi und In dieser Nacht versammelten sich dutzende Tojolabales in La Realidad um ihre Delegaten mit Musik und Tanz zu verabschieden. Am nächsten Morgen würden sie sehr früh aufbrechen um San Cristobal de Las Casas zu erreichen. Die Tojolabal Kommandanten Tacho, Daniel und Mister, die Tzeltal Kommandanten Abraham und Alejandro und Subcomandante Marcos würden mehr als 200 km reisen um ihr erstes Ziel, San Cristobal, zu erreichen. Dabei passierten sie die Militärstützpunkte von Guadalupe Tepeyac, Vicente Guerrero, Nuevo Momón und Rancho Nuevo. Von Oventic aus würden die Tzotzil Kommandanten David, Isaías, Javier, Susana und Yolanda aufbrechen, die 60 km weit reisen, und dabei den Militärstützpunkt von San Andrés passieren mussten. Pablo Salazar, der Gouverneur von Chiapas, kündigte eine Operation an um die Sicherheit der Karawane während der gesamten Strecke zu garantieren und jegliche Provokationen auszuschalten, und bildete ein Kommittee das sich um alle unvorhergesehene Ereignisse und Notfälle kümmern soll. Solidarische Personen, Mitglieder des Nationalen Indigenakongresses und Menschenrechtsaktivisten werden unter anderem die Karawane begleiten um ihre Sicherheit zu gewährleisten, informierte Conception Villafuerte, die Leiterin der lokalen Tageszeitung Tiempo. und eine der Personen die die Abreise der Zapatisten begleiten wird. Eine Gruppe italienischer Abgeordneten wird sich an dem Schutz der Karawane beteiligen, gaben Marco Bonato und Ugo Bogueta von der italienischen kommunitischen Partei PRC in einer Pressekonferenz bekannt. Marco Bonato rief Vicente Fox auf um die Teilnahme des Internationalen Roten Kreuzes zu ersuchen um die Sicherheit des Marsches zu garantieren. "Damit würde die Regierung an die zapatistischen Indigenas und die Welt eine Botschaft ihrer Bereitschaft den Frieden in Chiapas zu garantieren senden." sagte er. Bonato erinnerte daran das das italienische Parlament 1998 eine Resolution erliess in der es feshielt dass die Vereinbarungen von San Andres für den Friedensprozess in Chiapas sehr wichtig sind und deren Erfüllung forderte. Des weiteren setzten sich aus D.F. 8 Buse mit mehr als 300 ausländische
Teilnehmer in Bewegung die den Marsch begleiten werden. Das Netzwerk der Gemeindeverteidiger für Menschenrechte, die sich aus Choles
aus dem Norden von Chiapas zusammensetzt begrüsste die Karawane in einem offiziellen Pressekommunique und rief den Bundeskongress auf seine
Verantwortung gegenüber den indigenen Völker zu erfüllen. |