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Die andere Sicht aus und
über Lateinamerika
zu Wirtschaft, Politik,
Kultur und sozialem Engagement.
Aktualisiert am Mittwoch den 16.05.2012 um
1200
Uhr
Kampf
um
die letzten Fische
ila 355 Mai 2012
In so manchen lateinamerikanischen Ländern
ist die Kleinfischerei für viele Menschen, die in der Landwirtschaft oder in
anderen Sektoren kein Auskommen mehr finden können, die letzte Möglichkeit,
für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Über eine Milliarde Menschen sind
weltweit direkt auf die Weltmeere als Nahrungsquelle, die tierische Proteine
liefert, angewiesen. Von besonderer Bedeutung ist allerdings nur ein
Bruchteil der Fläche der Weltmeere, nämlich die küstennahen und
nährstoffreichen Gebiete, die lediglich fünf Prozent der Weltmeeresfläche
ausmachen. Hier finden fast 90 Prozent der Fischereiaktivitäten statt.
Verschärft wird der Kampf um die Meeresressourcen dadurch, dass Fische an
Fische verfüttert werden.
In industriellen Aquakulturen vertilgen fleischfressende Fischarten 50
Prozent des weltweit hergestellten Fischmehls und 80 Prozent des Fischöls.
So wird letztlich ein Mehrfaches der Biomasse aus dem Meer verbraucht, um
Zuchtfisch für den menschlichen Verzehr herzustellen. Ganz vorne mit dabei
auf der Jagd nach den letzten Fischen ist die überdimensionierte Fangflotte
von Großunternehmen aus EU-Staaten. Welchen Fisch und vor allem wie viel
davon können wir dann überhaupt noch essen? Auch auf diese praktischen
Fragen gehen wir in unserem aktuellen Schwerpunkt ein. So viel vorab:
Greenpeace und andere Verbände wie „fair fish“ sagen klipp und klar:
Fisch gehört nur ein Mal im Monat auf den Tisch! Weniger ist mehr, dem
Meer zu liebe. Denkt an die Quallen!
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Editorial, Inhalt
(Demnächst Leseproben)
.Extraktivismus in Lateinamerika
Konturen, Auswirkungen
und Alternativen
Workshop mit Alberto Acosta
Das Promotionskolleg “Global Social
Policies and Governance“ lädt am 21. und 22. Mai an der Universität
Kassel zu einem Workshop mit Alberto Acosta ein.
Informationen
Das Herz der Stadt erobern (taz, 16.05.)
BEWEGUNG Von Heiligendamm in die Metropole: Die "Blockupy"-Inszenierung
ist mehr als ein Protestmoment. Die Stadt Frankfurt übersieht das - und
spielt mit. Eine Einordnung
Fast wie im
Bürgerkrieg (jW, 16.05.)
Ausnahmezustand in Frankfurt am Main: Versammlungen verboten, Demos
verboten, Konzert verboten. Tausende Polizisten sollen Protest gegen Banken
verhindern.
»In dieser Radikalität einmalig« (ND, 16.05.)
ELKE STEVEN vom Komitee für Grundrechte und Demokratie kritisiert den
Konfrontationskurs der Stadt Frankfurt gegenüber den Krisenaktionstagen.
A U S D E R P R E S S E
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Argentinien
EU verklagt Argentinien (taz, 16.05.)
Welthandelsorganisatiion
Ein Argentinier mit Verwöhnaroma! (Stern, 16.05.)
Jamaica
Die Musikmarke bleibt unangetastet (taz, 16.05.)
REGGAELEGENDE In "Marley" nähert sich Regisseur Kevin MacDonald dem
jamaikanischen Nationalheiligtum mit großer Sorgfalt
Marihuana und Moral (ND, 16.05.)
Ausgerechnet Bayern. Es sind Bilder von tiefster Traurigkeit und
größter Skurrilität, die Kevin Macdonald ans Ende seines Films »Marley«
stellt.
Kolumbien
Tote und Verletzte bei Anschlag auf Ex-Innenminister (Standard, 16.05.)
Fernando Londono überlebte Attentat schwer verletzt - Explosion in Bogota
löste Panik aus
Tote bei Anschlag gegen Ex-Minister in Kolumbien (NZZ, 16.05.)
Urlaub am Filmset in Kolumbien (Zeit, 16.05.)
Cartagena de Indias in Kolumbien wird attraktiv für die Prominenz. Immer
mehr Hotels stellen sich darauf ein.
Kuba
Netzwerk Cuba protestiert gegen CDU-Fraktionsvize (REdglobe, 16.05.)
Mexico
Schriftsteller Carlos Fuentes ist tot (Zeit, 16.05.)
Carlos Fuentes hat die spanischsprachige Gegenwartsliteratur mit vielen
seiner Werke geprägt. Nun ist der große mexikanische Erzähler im Alter von
83 Jahren gestorben.
Mexikos kritische Stimme ist verstummt (Spiegel, 16.05.)
Carlos Fuentes war ein Wanderer zwischen Lateinamerika und Europa und
zeitlebens ein linker Kritiker des mexikanischen Nationalismus - wie in
seinem Roman "Nichts als das Leben", der ihn international bekannt machte.
Mexikanischer Schriftsteller Carlos Fuentes gestorben (SZ, 16.05.)
Viele seiner Werke sind längst Klassiker geworden,
auch als Literaturwissenschaftler machte sich Fuentes einen Namen - nur der
Literaturnobelpreis, ist eine Auszeichnung auf die er bis zuletzt vergeblich
gewartet hat.
Ein Blick in die Hölle (Freitag, 16.05.)
In dem Roman „Die toten Frauen von Juarez“ erzählt Sam Hawken eine fiktive
Kriminalgeschichte und beschreibt dabei das soziokulturelle Bild
Nordmexikos
Venezuela
Versorgung für alle (jW, 16.05.)
Mit der bolivarischen Revolution begann ein weitreichender Umbau des
Gesundheitssystems in Venezuela.
Pastor Maldonado (Zeit, 16.05.)
Der Rennfahrer von Chavez' Gnaden
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TV und RADIO
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V E R S C H I E D E N E S
Schuldig im Sinne der Anklage (ND, 16.05.)
Erstmals sind die politisch Verantwortlichen für die Kriege in
Afghanistan und Irak sowie für das Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba als
Kriegsverbrecher verurteilt worden.
Bewegungsmelder (ND, 16.05.)
Unter dem Titel »Under Pressure - Krisen, Kämpfe, Transformationen«
findet vom 17. bis 20. Mai in Erfurt der 34. Kongress der Bundeskoordination
Internationalismus (BUKO) statt. Im Mittelpunkt der rund 70 Workshops und
Veranstaltungen stehen die sich verschärfenden Krisen der Länder des
globalen Südens sowie die innereuropäisch wachsenden Ungleichheiten. »Die
neoliberalen Sparhaushalte treff...
Allianz zockt mit Weizen (FR, 10.05.)
Weil der Versicherungsriese Allianz mit seinem Investmentgeschäft
Milliarden in Fonds für Agrarrohstoffe angelegt, steht das Unternehmen in
der Kritik. Die Hilfsorganisation Oxfam und kritische Aktionäre machen den
Versicherungskonzern für Hunger verantwortlich.
Bahn unter Zugzwang (jW, 02.05.)
»Zug der Erinnerung« liegt still, weil die Organisatoren der Ausstellung
Bahn-Rechnungen nicht bezahlen können. Internationalisten
geehrt (jW, 02.05.)
Aktionswoche zum 75. Jahrestag der Bombardierung Gernikas.
Die "ila"(print) erscheint 10 Mal pro Jahr, nicht im
Januar und nicht im August, ansonsten stets um den 15. des aktuellen Monats. Bei
Umzug
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