ila

ila-Spendenkampagne 2015/16

Nur von unseren LeserInnen wollen wir abhängig sein...

Liebe LeserInnen und FreundInnen der ila,

nächstes Jahr wird die Zeitschrift ila 40 Jahre alt, dieses Jahr haben wir unsere Website www.ila-web.de in neuem Glanz erstrahlen lassen – gute Gründe, um zu feiern. Allein, die Feierstimmung ist etwas getrübt, denn es fällt uns immer schwerer, neue AbonnentInnen zu finden, die die jahresüblichen Abgänge ausgleichen. Dabei bilden allein die Abos unser finanzielles Fundament. Auch wenn unsere neue Website allenthalben gelobt wird, Einnahmen erzielen wir damit keine.

Wir möchten, dass die ila weiterhin erscheinen kann, als kritisches, solidarisches und unabhängiges Medium, das aus einer undogmatisch linken Perspektive über lateinamerikanische Politik, Kultur, Wirtschaft und soziale Bewegungen berichtet. Als monatlich erscheinendes Medium haben wir natürlich Nachteile in puncto Aktualität im Vergleich zu zahlreichen Online-Publikationen. Aber es hat auch Vorteile, nicht tagesaktuell sein zu müssen. Durch unsere guten und vielfältigen Kontakte nach Lateinamerika können wir differenziert die Hintergründe aktueller Entwicklungen beleuchten. Und wir haben, wie wir finden, nach jahrzehntelanger Arbeit einen recht guten Überblick.

Unsere Themen sind Dauerbrenner. So haben wir zum Beispiel schon vor vielen Jahren darüber berichtet, dass das Breitbandherbizid Glyphosat krebserregend ist. Oder darüber, dass Austeritätspolitik und Privatisierungen alles nur noch schlimmer machen. Auch das Argument, dass ein Schuldenschnitt manchmal angebracht ist, haben wir schon des Öfteren veröffentlicht. Dass linke Regierungen nicht nur in Griechenland, sondern auch in Lateinamerika den geballten Hass und erbitterte Störmanöver der abgehalfterten Eliten hervorrufen, ist immer wieder Thema bei uns. Oder die überhaupt nicht neue Erkenntnis, dass die Förderung von Kohle nicht nur das Klima killt, sondern auch die Bevölkerung vertreibt. Wir sind schon immer davon ausgegangen, dass Migration nicht abreißt, wenn Zäune und Mauern hochgezogen werden, und prangern an, dass deutsche Unternehmen, allen voran die Rüstungsindustrie, Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen tragen.

Wir stellen Probleme und ihre Ursachen dar und haben ein Faible für alternative Ansätze und Organisationen. Wir zeigen historische Zusammenhänge auf, haben Platz für lange Interviews, in denen ExpertInnen und AktivistInnen zu Wort kommen. Wir ergreifen Partei. Auch die Kultur kommt bei uns nicht zu kurz, mit Begeisterung entdecken wir spannende neue Bücher, Musik oder Filme für euch.

Dafür brauchen wir aber die Hilfe unserer LeserInnen, um unsere Ausgaben und Angebote bekannter zu machen, Leute für ein Abo zu interessieren und/oder uns finanziell zu unterstützen. In diesem Sinne freuen wir uns auch in diesem Jahr über Spenden (Spendenkonto: DE89 3701 0050 0058 3995 01 bei der Postbank Köln, BIC: PBNKDEFF). Und über neue Abos, denn nur so kann die ila weiterhin erscheinen!

Mit solidarischen Grüßen
für die Redaktion
Britt Weyde & Gert Eisenbürger