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Politische Reise im September nach Ciudad Juárez, Mexiko

Graffiti am Grenzzaun – Kunst- & Stadtteilkollektive erobern öffentliche Räume

Politische Reise ca. 19.09.-11.10.2015 nach Ciudad Juárez, Mexiko – mit Exkursionen ins Umland und nach El Paso, USA

Die mexikanische Grenzstadt Ciudad Juárez stand vor ein paar Jahren als
“gefährlichste Stadt der Welt” im Fokus der Medien. Die militärische
Besetzung im Kontext des sogenannten “Drogenkriegs” brachte das
öffentliche Leben fast vollständig zum Erliegen. Das Engagement vieler
Menschen für Frieden und Gerechtigkeit, das sie in kreativer Weise mit
künstlerischen Happenings und kulturellen Projekten verknüpften, wurde
kaum bekannt.

Auch wenn die Gewalt in der Stadt statistisch enorm zurückgegangen ist,
fahren Kunst- und Stadtteilprojekte in ihrer Arbeit fort. Denn
gesellschaftliche Ausgrenzung, Marginalisierung und Repression
existieren in den weit ausgedehnten Vierteln am Rande der Wüste nicht
erst seit dem sogenannten “Drogenkrieg”. Betroffen sind davon vor allem
Jugendliche, für die Hiphop, Street Art und Theater zu einer identitären
Ausdrucksform und zu einer Möglichkeit wird, in kollektiver Weise den
öffentlichen Raum zu erobern. Einige dieser Initiativen und
Aktivist*innen möchten wir durch die Reise näher kennenlernen.

Vollständige Infos zur Reise
http://www.iak-net.de/graffiti-am-grenzzaun-kunst-stadtteilkollektive-erobern-oeffentliche-raeume/