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Weltsozialforum in Porto Alegre 5
26. bis 31. Januar 2005.  

 www.worldsocialforum.org (int.)   Sozialforum(d.)  Porto Alegre 1   PA 2   G. Dilger zu Porto Alegre 2   PA 3   PA 5    Gerhard Dilger Site 

PRESSESCHAU

Porto Alegre ist (nicht mehr) Porto Alegre  (März)
Das weiter wachsende Weltsozialforum zieht um - wahrscheinlich (ila 283)

Messe der Gerechtigkeit  (05.02)
Das Weltsozialforum in Porto Alegre bietet den Teilnehmern eine grandiose Gelegenheit, 
Informationen, Adressen und Ideen auszutauschen. Das war es dann aber auch

Steinerne Gäste  (03.02)
Die Karawane umkreist ihre Gravitationsfelder und zieht weiter nach Afrika

Andere Welt, anderes Geld  (02.01)
Während die Europäer beim Weltsozialforum über Theorien diskutieren wollten, 
interessierten sich die Lateinamerikaner mehr für die Praxis der sozialen Bewegungen.

»Kämpfen nicht vergessen«  (02.01)
Treffen antikapitalistischer Parteien in Porto Alegre warnt vor zu starker Konzentration auf Debatten.
 Widerstand gegen Krieg und Schutz von Arbeiterrechten Schwerpunkte

"Es entsteht eine Weltzivilgesellschaft", sagt Leonardo Boff  (02.01)
Der große Wert von Porto Alegre liegt in der Vernetzung von Bewegungen - 
das gilt auch für die Befreiungstheologie

Von »Ché« bis Chávez  (01.02)
Weltsozialforum endete mit Aufruf zu internationalen Aktionen gegen Krieg und 
Neoliberalismus. Venezuelas Präsident begeisterte Teilnehmer des Treffens

»Sozialforum ist offene Universität der Bewegung«  (01.02)
Von Porto Alegre gehen Impulse gegen Irak-Krieg und WTO-Konferenz aus. Schwerpunkt
 von Greenpeace war Atompolitik Brasiliens. Ein Gespräch mit Daniel Mittler

Aufbruch ins Ungewisse  (01.02)

"Ein Moratorium reicht nicht"  (01.02)
Der Tsunami hat Schuldenerlass dringend gemacht, sagt die Aktivistin Lidy B. Nacpil

Sozial ist ein Schluck Wasser  (01.02)
Weltsozialforum im brasilianischen Porto Alegre einigt sich auf gemeinsame Kampagnen. 
Prominente fordern Menschenrecht auf Trinkwasser. Tobinsteuer liegt bei Rot-Grün auf Eis

Weltsozialforum schafft sich ab  (01.02)
Die Massenveranstaltung der Globalisierungsgegner will 
sich künftig "dezentral" treffen. In Porto Alegre wurde zum 
letzten Mal gefeiert und politisiert

Hugo Chávez ist der Star  (01.02)
Das Weltsozialforum umjubelt den Venezolaner. Der schimpft auf die USA

Chávez begeistert Sozialforum   (01.02)

Weiße Flecken  (31.01)
Antikriegsstrategien in Porto Alegre

Kontroversen um Utopia   (31.01)
Weltsozialforum berät Aktionen gegen Krieg und Freihandel. Abschlußveranstaltung
 am heutigen Montag. Dezentrale Durchführung im nächsten Jahr beschlossen

»Bruch mit dem Weltsozialforum notwendig«  (31.01)
Die antiimperialistischen Kräfte in der Welt sollten ein eigenes Bündnis schmieden
 statt weiter dem WSF hinterherzulaufen. Gespräch mit Darshan Pal

Schont die Ressourcen  (31.01)

Das Zauberwort heißt Vernetzung  (31.01)
Der Kernbereich des Weltsozialforums funktioniert besser
  denn je: WasseraktivistInnen einigen sich auf Kampagnen

Globale Debatte endet mit Appellen  (31.01)

Lehren aus Vietnam   (29.01)
Gegen Krieg und Imperialismus«: Veranstaltung des Weltfriedensrates 
auf dem fünften Weltsozialforum. Diskussion auf breitem Podium

Trotzige Zuversicht  (29.01)
Das Weltsozialforum in Porto Alegre ist ein gewaltiges 
weltanschauliches Biotop, aber in der Vielfalt liegt seine Stärke

Lula verändert »die Agenda von Davos«  (28.01)
Brasiliens Präsident auf dem Weltsozialforum in Porto Alegre umjubelt und umstritten.
 Im südbrasilianischen Porto Alegre wirbt Präsident Lula mit seiner »wagemutigen Außenpolitik« 
und fordert das Weltsozialforum auf, sich für die UNO-Millenniumsziele einzusetzen.

Ein »Basta!« den wahren Schuldnern  (28.01)
Großdemonstration und Konzert zum Beginn des fünften Weltsozialforums in 
Brasilien folgen 2400 Veranstaltungen. »Davos No! Samba Sim!« Beifall für »Lula«

Lula will Antihungerkampagne globalisieren  (28.01)
Das Weltsozialforum muss sich für die UN-Millenniumsziele
 einsetzen, fordert der brasilianische Präsident

Nur frommes Predigen und barmherziges Klagen?  (28.01)
Das Weltsozialforum kehrt in seine Heimat zurück und wird von 
Präsident "Lula" da Silva Rechenschaft verlangen

Das Weltgewissen als Supermacht  (28.01)
Von Porto Alegre geht ein Prozess der Improvisation aus, den
 niemand vorhersehen und schon gar nicht orchestrieren kann

Chávez erhöht den Einsatz  (28.01)
Sahra Wagenknecht, Europa-Abgeordnete der PDS, über Porto Alegre und 
mehr Luft zum Atmen für Venezuelas "Bolivarische Revolution"

Marsch der 120000  (26.01)
Mit einer Großdemonstration beginnt heute das Weltsozialforum in Brasilien.
 Rekordbeteiligung erwartet. Zentrale Frage: Wie den US-Krieg stoppen?

Globalisierungskritiker bemühen sich um die Praxis  (26.01)
Beim Weltsozialforum soll weniger geklagt und mehr konstruktiv gearbeitet werden / 
Staatschefs Lula und Chávez polarisieren

Mehr als nur globales "Labertreffen"  (26.01)
Ursprünglich war das Weltsozialforum nur als Gegenveranstaltung zum
 Weltwirtschaftsforum in Davos, dem World Economic Forum, geplant. Inzwischen 
hat es ein auschweifendes Eigenleben entwickelt, das nach Ordnung verlangt.

"Alle sollten diesen Raum für ihre Vernetzung nutzen" (25.01)
Für
João Pedro Stedile von der brasilianischen Landlosenbewegung MST ist das
 Weltsozialforum vor allem ein Raum für aktionsorientierten Austausch, nicht für Parteipolitik

Gegengipfel als Gipfeltreffen (25.01)
Das Weltsozialforum 2005 soll an konkreten Aktionsformen arbeiten.
 Aber schon das Programm gibt diesen Anspruch nur zum Teil wieder

Betr.: Neue Armut ist ein Produkt der Globalisierung (25.01)

Hoch gesteckte Erwartungen, perplexe AktivistInnen (25.01)
Die lateinamerikanische Linke hat dazugelernt: Weniger globalisierungskritische 
Prominenz, dafür mehr inhaltliche Querverbindungen sollen die Veranstaltungen prägen

Das Zauberwort heißt Teilhabe (25.01)
Die Stadt Porto Alegre gilt als Symbol für gelebte Gerechtigkeit. Doch nach dem 
Scheitern der Demokraten sucht das Sozialforum neue Austragungsorte

Linke für Marktöffnung (25.01)
In Europa sieht die Basis ihre Stimme auf den Sozialforen schwinden.
 Der Streit mit den Funktionären spitzt sich zu

Die Vielfalt der anderen Welten (25.01)
Auch wenn Porto Alegre wieder zum Happening werden dürfte - der Bewegung
 stehen harte Diskussionen bevor. Noch einigt sie vor allem der Protest

Eine andere, eigene Geschichte (25.01)
So richtig ernst nahm im Mai 2000 im Berliner Mehringhof keiner der deutschen 
Internationalisten die Ankündigung von Antonio Martins: »Wir planen zum Beispiel für 
Ende Januar 2001 ein großes, globales Treffen in Porto Alegre, sozusagen ein 
Alternativ-Treffen zum Weltwirtschaftsforum in Davos«.

Lebendige Alternative  (24.01)
Kampf gegen Hunger, Freihandel und Irak-Krieg: In Brasilien treffen
 sich in dieser Woche 120000 Aktivisten zum 5. Weltsozialforum

 »Lula ist nicht mehr der Star«  (24.01)
Brasiliens Präsident Inacio »Lula« da Silva wird zum 5. Weltsozialforum kommen,
 gefeiert wird er allerdings nicht mehr. Ein Gespräch mit Antônio Martins

Das Ende der Parolen   (24.01)
Vor dem Weltsozialforum haben Globalisierungskritiker eine Niederlage zu verkraften:
 Hartz IV. Statt einfacher Antworten brauchen Attac & Co. Offenheit für schlaue Fragen

Der Akteur hat’s schwer
Am 26. Januar beginnt das fünfte Weltsozialforum in Porto Alegre.

Solidarisch nähen
Für die meisten Beschäftigten in Brasilien ist die Beteiligung an Kooperativen 
eine ökonomische Notwendigkeit. Beim WSF ist die »solidarische Wirtschaft«
 jedoch auch Thema politischer Debatten. 

Völker, hört die Signale!
Die Themen in Porto Alegre

Der gute Markt
Attac denkt über eine »alternative Weltwirtschaft« nach. Das Modell
 läuft auf einen Aufguss gescheiterter Konzepte hinaus.

Politik mit dem Einkaufskorb
Wandel durch fairen Handel?

"... Dennoch, als Forum des internationalen Austauschs ist ein Treffen wie das 
Weltsozialforum trotz oder vielleicht sogar wegen der Widersprüche unverzichtbar...."