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Berliner Brasiliendialoge: Menschenrechte unter Beschuss: Herausforderungen und Perspektiven

Unter dem Motto „Menschenrechte für rechte Menschen“ stellen die brasilianischen Rechtskonservativen die Universalität und Unteilbarkeit der Menschenrechte in Frage, welche bürgerlich-politische und wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte untrennbar miteinander verschränken. Die Instrumente zum Schutz der Menschenreche werden aktuell in Brasilien systematisch geschwächt und Menschenrechtsaktivist*innen zunehmend bedroht und kriminalisiert.

Das Panel diskutiert die gegenwärtigen Gefährdungen der Menschenrechte in Brasilien und die Reaktionen darauf seitens der Judikative, der Zivilgesellschaft und der internationalen Kontrollorgane.

Mit:

Oscar Vilhena Vieira (Jurist, Fundação Getulio Vargas, Brasilien)

Paulo César Carbonari (Nationale Bewegung für Menschenrechte MNDH, Brasilien)

Bianca Santana (Coalizão Negra, Brasilien) Sônia Guajajara (indigene Aktivistin, Brasilien)

Moderation: Camila Abreu (FDCL)

Ko-Moderation: Stefan Ofteringer (MISEREOR)

In Zoom ist eine Portugiesisch-Deutsch Simultandolmetschung verfügbar.

Information Heinrich-Böll-Stiftung

Di., 02. Febr. 2021, 18.00 – 20.00 Uhr

Dienstag, 2. Februar 2021 - 18:00
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