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Linke Perspektiven in Südamerika

Die „progressive Regierungen“ in Brasilien und Lateinamerika sind in der Krise oder sogar am Ende – und jetzt?

In Brasilien wurde Dilma Rousseff abgesetzt, der Neoliberalismus ist zurück. Auch in Argentinien haben die Neoliberalen übernommen, in Venezuela, Ecuador und Bolivien steigt der Druck auf die linken Regierungen. Das Modell der "progressiven Regierungen" in Lateinamerika scheint am Ende zu sein. Doch fallende Rohstoffpreise haben die Armutsbekämpfung durch Umverteilung aus Exportüberschüssen schon länger gebremst, echte politische Reformen hat es zumindest in Brasilien nicht gegeben. Gab es Alternativen? Und was sind die Perspektiven für Lateinamerika heute?

Darüber diskutieren:

Antonio Martins, Gründer und Redakteur Outras Palavras (dt. „andere Worte“), São Paulo

Gert Eisenbürger, Autor und Redakteur der Lateinamerika-Zeitschrift ila, Bonn

Moderation: Bernd Pickert, taz-Auslandsredakteur

Eine Veranstaltung in Kooperation mit medico international und FDCL. In deutscher und portugiesischer Sprache mit Simultanübersetzung

 Ort :  taz Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin-Kreuzberg

Eintritt frei

Montag, 23. Januar 2017 - 19:30
Berlin