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Saubere Energie statt Klimawandel und Umweltzerstörung – Alternativen für Peru und Deutschland

Seminar

Das Seminar der Infostelle Peru findet dieses Jahr vom 15. bis 17. April 2016 im Tagungs- und Gästehaus St. Georg in Köln statt und widmet sich vor allem der Frage nach Alternativen im Energiebereich: Die Erzeugung von elektrischer Energie und der Anbau von Pflanzen zur Erzeugung von Energie in Peru haben massive ökologische und soziale Konsequenzen: Der Bau von Staudämmen führt zu zwangsweisen Umsiedlungen und Umweltzerstörung.

Für Palmölplantagen werden große Flächen des Regenwaldes abgeholzt, Agrarchemikalien vergiften die Flüsse. Der Anbau von Zuckerrohr zur Erzeugung von Ethanol verdrängt den Anbau von Nahrungsmitteln und verbraucht das an der Küste knappe Wasser. Ein Teil der elektrischen Energie wird exportiert, die rasch anwachsende Produktion von Ethanol und Palmöl ist auf Export angelegt, während die Versorgung vieler Menschen in Peru nicht sichergestellt ist. Auch für eine nachhaltige Entwicklung wird Energie benötigt.

Welche Alternativen gibt es? Wie könnte eine sozial- und umweltverträgliche Energieerzeugung aussehen? Welche Vorstellungen haben soziale und Umwelt-Organisationen in Peru dazu?

Die Nachfrage auf dem Weltmarkt, der Energie-Verbrauch der europäischen und anderer Industrieländer ist für die Entwicklung in Peru maßgeblich. Der Versuch, erneuerbare Energien als Ersatz für das knapper werdende Erdöl zu finden, lässt die Preise für diese Produkte steigen und macht ihr en Anbau für peruanische und internationale Firmen attraktiv.

Welche Veränderungen sind bei uns nötig? Wie könnten wir uns auf einen Verzicht auf diese Energie-Träger einstellen? Was kann unsere politische Arbeit zu diesen Veränderungen beitragen?

Anmeldung bitte schriftlich bis 4. April an:

Informationsstelle Peru e.V., Postfach 1014, 79010 Freiburg, Tel. 0761-7070840, email: merk@infostelle-peru.de

Freitag, 15. April 2016 - 18:30 bis Sonntag, 17. April 2016 - 13:00
Tagungs- und Gästehaus Sankt Georg, Köln