ila

Zugang zu Recht für Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch transnationale Konzerne

Access to Justice for Victims of Human Rights Abuses by Transnational Corporations – Program in English 20151009 Program_Access to Justice

Aktivitäten transnationaler Konzerne führen weltweit zu Menschenrechtsverletzungen. Während Handels- und Investitionsverträge den Unternehmen weitreichende Rechte für ihre Aktivitäten gewähren, fehlen Opfern ihrer Menschenrechtsverletzungen effektive Zugänge zu verbindlichen Rechtswegen. Denn für Unternehmen ist oft ein Wettbewerbsnachteil, Menschenrechtsstandards freiwillig einzuhalten – insbesondere, wenn die Konkurrenz dies nicht tut.

Deshalb sind Regierungen gefordert, Sorgfaltspflichten für Unternehmen gesetzlich vorzuschreiben, so dass sie für Betroffene einklagbar werden. Auch die deutsche Bundesregierung sollte aktiv werden und Abhilfe für Menschen schaffen, die durch deutsche Unternehmen im Ausland Menschenrechtsverletzungen erfahren haben.

Zusammen mit Gästen aus den Philippinen und aus Kolumbien möchten wir unterschiedliche Wege zum Recht und zu Wiedergutmachung für Geschädigte hinterfragen. Dabei wollen wir auch unterschiedliche Prozesse auf UN-Ebene sowie die Einführung eines deutschen Unternehmensstrafrechts diskutieren.

Weitere Informationen und das vollständige Programm können Sie hier abrufen:
www.fes.de/GPol/pdf/2015101_Programm_Zugang zu Recht.pdf

Bitte melden Sie sich per Email zur Veranstaltung an bei
Susanne Böhme, Susanne.Boehme@fes.de, die Ihnen bei Nachfragen auch telefonisch zur Verfügung steht: 030/26935-7416

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Schulz, fdcl e.V.
Jan Pingel, philippenbüro e.V. im Asienhaus
Frederike Boll, Friedrich-Ebert-Stiftung, Referat Globale Politik und Entwicklung

Dienstag, 27. Oktober 2015 -
13:00 bis 19:00
Berlin