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Ist das noch Reggaetón oder kann das schon in die Pop-Ecke?

Interview mit dem Musikethnologen und Reggaetón-Experten Wayne Marshall zum gegenwärtigen Stand des Genres

Wer sich mit Reggaetón tiefergehend, ja vielleicht wissenschaftlich beschäftigen will, kommt um ihn nicht herum: Der US-amerikanische „Technomusikwissenschaftler“, wie er sich auf seinem Blog selbst nennt, forscht seit langem zu dem Genre, publiziert und hält Vorträge (absolut empfehlenswert und unterhaltsam sein Video über die Roots of Reggaetón). So war in der ila-Redaktion die Freude groß, als sich Wayne Marshall für uns die Zeit nahm, unsere Fragen zu Reggaetón im Jahr 2018 zu beantworten.

Britt Weyde

Nach dem globalen Mega-Erfolg von „Despacito“ im Jahr 2017 – wo steht Reggaetón heute?

Reggaetón ist so beliebt wie eh und je, bei den Leuten und in der Musikindustrie, sowohl auf nationaler/regionaler als auch globaler Ebene. Das Genre ist sehr präsent in der Popmusik und der Club-Kultur, vor allem in den USA, Kolumbien, Cuba, Spanien, aber auch weltweit. Youtube bezeugt mittlerweile nicht nur unglaubliche 5 Milliarden Klicks von „Despacito“, sondern auch die Tatsache, dass Reggaetón-Künstler*innen und -Tracks unter den meistgesehenen Videos aller Zeiten rangieren.

Woran liegt der weltweite Erfolg von Reggaetón? Ist es schlicht eine Folge der Demografie (da die Zahl der Latino/as in den USA steigt oder auch die Latino-Community in der europäischen Diaspora, vor allem im Spanien der Nuller Jahre, stark gewachsen ist)? Gibt es auch andere Gründe, etwa die Fähigkeit des Genres, immer wieder neue Musikstile einzubinden? Etwa weil Reggaetón bereits als hybrides Genre startete und deshalb problemlos andere Stile integrieren und sich somit fortlaufend weiterentwickeln und neu erfinden kann?

Demografie ist insofern wichtig, als Reggaetón die Rolle eines kulturellen Brückenkopfs zwischen den Metropolen dieser Welt einnimmt. Es handelt sich hier in der Tat aber auch um eine umfassendere ästhetische Resonanz. In meinen Ohren hat es viel damit zu tun, wie Reggaetón die moderne, elektronische Quintessenz eines klassischen Rhythmus der Afrodiaspora, nämlich den Dancehall, aufgegriffen hat. Denn bereits dieser Rhythmus untermauert die Fähigkeit von Reggaetón, mit nahestehenden Genres zu interagieren und zu fusionieren. Und während sich der Sound von Reggaetón tatsächlich in den letzten 20 Jahren stark verändert hat – einhergehend mit umfassenderen Trends im Hiphop, Dancehall und der globalen Club-Musik – ist das rhythmische Fundament nach wie vor das A und O.

Wer sind deiner Meinung nach heutzutage die interessantesten Vertreter*innen von Reggaetón?

Da müsste man sich über die Inhalte beziehungsweise Nichtinhalte des Genres unterhalten. Wer repräsentiert das Genre? Wer hat die Autorität, dies zu bestimmen? Je nachdem, wie und wo du das Genre (und seine Grenzen) verortest, findest du die interessantesten oder wichtigsten Entwicklungen – was stilistische Innovation und eine Neuerfindung der Inhalte betrifft – gerade an den Grenzen des Genres (die von den Reggaetón-Enthusiast*innen häufig leidenschaftlich diskutiert werden). Obwohl er bereits Mitte der 90er-Jahre im Umlauf war, ist der Begriff Reggaetón erst seit etwa 2003 bekannt. Davor nannten Künstler*innen und Publikum das Genre eher Dembow, Underground, „Spanischer Reggae“ oder einfach Reggae, Melaza (Melasse) in Puerto Rico oder Petróleo (Erdöl) in Panama, wobei die letzten beiden Begriffe eindeutig auf den schwarzen Arbeiterklassehintergrund des Genres verweisen. Während der Blütezeit des Reggaetón (von 2004 bis 2008) waren alle möglichen Künstler*innen fröhlich dabei, mit auf den Zug aufzuspringen. Doch nachdem der Hype etwas abgekühlt und eine gewisse Sättigung eingetreten war, distanzierte sich eine Reihe von Künstler*innen davon und bevorzugte stattdessen vagere Begriffe wie etwa Música Urbana (Urban Music). Jemand wie Residente von Calle 13 wurde mit der Reggaetón-Welle bekannt, hat aber schon seit langem eine Menge anderer Stile aufgegriffen. Ist er (immer noch) ein Reggaetón-Künstler? Er macht auf jeden Fall im Moment die ehrgeizigste und scharfsinnigste Musik auf dem Planeten.

In letzter Zeit zeigt sich mit dem Aufstieg des Latin Trap ein alternativer Ansatz für eine neue Generation puertoricanischer und lateinamerikanischer Musiker*innen; und eine Bewegung wie die des Neo-Perreo verqueert das Genre auf vielfache Art und Weise. Sollten die Künstler*innen, die mit diesen neuen Bewegungen zu tun haben, als Teil eines erweiterten Reggaetón-Universums betrachtet werden? Sind „Soundcloud Rapper“ oder DIY-Dembow-Szenen1 Teil von Reggaetón? Sind Künstler*innen aus beispielsweise der Dominikanischen Republik, die Reggaetón-Rhythmen als Teil einer breiteren musikalischen Palette nutzen, Teil des Genres? Wenn dem so ist, dann verdient Amara La Negra definitiv Aufmerksamkeit für die Art und Weise, wie sie den Rassismus innerhalb der Musikindustrie herausfordert.

Wenn der Despacito-Effekt nun eine neue Welle eines als solchen bezeichneten Reggaetón ausgelöst hat, dessen Zentrum in Kolumbien liegt, sollte dann jemand wie J Balvin als Reggaetón-Künstler bezeichnet werden? Er ist der globale Pop-Crossover-Star schlechthin und insofern ist er sicherlich eine interessante Kraft, die spanischsprachige Songs in den Anglomainstream pusht, und das mit Hilfe des Gütesiegels der Reggaetón-Rhythmen. Solche Bemühungen werden unweigerlich die Konturen des Genres neu formen und endlose Debatten hervorrufen.

Ist Kolumbien der neue Reggaetón-Hotspot, schließlich kommen aktuelle Reggaetón-Superstars wie Maluma und J Balvin von dort und Nicky Jam lebte eine Zeit lang in dem Land?

Auf jeden Fall haben kolumbianische Künstler*innen in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erregt. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass die Hauptstadt des Reggaetón, die früher in San Juan, New York oder im panamaischen Colón lag, neuerdings wohl in Medellín zu verorten ist. Obwohl die Interpreten von „Despacito“, Luis Fonsi und Daddy Yankee, Puertoricaner sind, ist der Mega-Hit von zwei kolumbianischen Producern produziert worden2 und er war auf ein lateinamerikanisches Publikum ausgerichtet, das zunehmend nach Kolumbien guckt aufgrund seiner Reggaetón-Hits. Die Erfolge von J Balvin, Maluma, Karol G und anderen sind untrennbar mit dieser Welle verbunden. Obwohl damit sowohl Publikum als auch Marktanteile für das Genre expandieren, wird diese kolumbianische Wende nicht von allen als positive Entwicklung gesehen. Einige haben argumentiert, dass die kolumbianische Musikindustrie die rauen Ecken und Kanten des Reggaetón weichgespült habe 3 um einen glatteren, mit Pop kompatibleren Sound zu schaffen, um somit eine Art ästhetischer Gentrifizierung beziehungsweise ein „Weißwaschen“ des Genres zu betreiben, wenn nicht sogar eine Aneignung.

Zum Schluss deines Buchbeitrags „From Música negra to Reggaetón Latino“ (von 2009) erwähntest du ein postkoloniales Versprechen, nämlich das einer geselligen, kosmopolitischen Multikultur, die sich in der Musik bereits andeutet – auf der musikalischen Ebene sind wir vielleicht einen Schritt weiter in die Richtung gekommen, aber auf der politischen Ebene …

In der Tat, globaler Pop mag sich heute immer noch gesellig und kosmopolitisch wie eh und je anhören, bestärkt durch Rhythmen der Afro-Diaspora, offen für weit verzweigte musikalische Referenzen und sogar zunehmend multilingual. Gleichzeitig wird erbittert ein sozialer Keil zwischen die Leute getrieben, der auf Rassismus und Xenophobie beruht. Die Tatsache, dass ein spanischsprachiger Song wie „Despacito“ in Trumps erstem Jahr sowohl US- wie globale Charts beherrschte, erscheint absolut paradox. Für mich bedeutet das, dass die große Mehrheit der Leute nicht fremdenfeindlich ist und keine hohen Mauern errichten möchte, weder physische noch kulturelle. Trotz der ganzen Einmischung „von oben nach unten“ von Seiten der Industrie, welche die Strukturen beeinflussen kann, glaube ich dennoch an Popmusik als ein Phänomen, das absolut „von unten nach oben“ funktioniert; die anhaltende (und mitunter zunehmende) Popularität von Reggaetón weist vielleicht auf die nächste politische Welle hin. Die Leute, die sozusagen „mit ihren Füßen“ abgestimmt haben und zu ihren geliebten Polirhythmen tanzen, können vielleicht eines Tages auch an der Wahlurne entsprechend stimmen – wobei das vielleicht eine optimistische Einschätzung der gegenwärtigen politischen Lage ist.

Haben wir mit Künstler*innen wie Luis Fonsi, Maluma, Nicky Jam, J Balvin, Natti Natasha und sogar Europäern wie Enrique Iglesias eine weitere Stufe im „Weißwaschen“ des ursprünglich schwarzen Genres erreicht (wobei Ozuna unter den aktuellen Superstars eine Ausnahme darstellt)?

Ja, man könnte argumentieren, dass die Künstler*innen, die es am effektivsten geschafft haben, Reggaetón auf dem Massenmarkt zu platzieren, diejenigen sind, die am wenigsten von Anti-Blackness eingeschränkt sind. Der „Mainstream“ – also die Konsument*innen der Mittelschicht – zumindest in den USA, aber auch überall in der postkolonialen Welt, ist nach wie vor eine Sphäre in der rassistischen Klassengesellschaft. Von Elvis und den Rolling Stones über Eminem bis hin zu Justin Bieber ist dies der Fall gewesen. Ich glaube, das sollte weniger eine Anklage gegen die hier genannten Künstler*innen sein, als eine Anklage gegen die weiße Vorherrschaft im Allgemeinen.

Im Mainstream-Reggaetón beziehen sich die meisten Texte auf Romantik und Liebe; in vielen Hits rappen die Reggaetoneros nicht nur, heutzutage singen sie auch immer mehr. Kann man da überhaupt noch von Reggaetón sprechen oder ist es nicht vielmehr Latino-Pop?

Die Grenze zwischen Reggaetón und Latino-Pop ist schon immer fließend gewesen. Viele Reggaetoneros hätten gerne so viel Erfolg, um als Popstars durchzugehen und nicht auf das relativ kleine Genre festgelegt zu werden. Vom Stil her haben Reggaetoneros schon immer Rap mit Gesang gemischt, das ist ja auch der jamaicanische Stil. Die jüngste Popifizierung von Reggaetón sieht man vielleicht eher in den „sauberen“ Produktionen, die den kolumbianischen Stil ausmachen. Luny Tunes und andere Produzenten pushten Reggaetón bereits am Anfang der Blütezeit des Genres in diese Richtung. Und wir sollten nicht vergessen, dass Reggaetón bereits zu Latin Pop wurde, noch bevor dieser jüngste Wandel begann, aus dem wir jetzt vielleicht ein gründlicheres Remake des Reggaetón-Stils heraushören, vorangetrieben von Pop-affinen Produzenten. Reggaetón war ursprünglich eine DIY-Musik, die von Produzenten aus der Arbeiterklasse gemacht wurde, die ihre wahre Freude daran hatten, dass sie die ganzen Aufnahmetechniken nutzen konnten, und die dann ihre Schallnähte auch stolz herumzeigten. Heute wird Reggaetón immer mehr von Mittelschicht- oder Eliteproduzenten gemacht, die da nicht aufgrund von Traditionsbewusstsein herangehen, sondern als Bestandteil einer stilistischen Palette.

Was hältst du von der Diskussion rund um „kulturelle Aneignung“?

So lange rassistische und patriarchale strukturelle Ungleichheit existiert, werden wir diese Debatten haben. Reggaetón selbst ist am Rand der Gesellschaft entstanden. Als ein ziemlich machistisches kulturelles Gebilde reproduziert es jedoch selbst einige Unterdrückungsformen, vor allem in Hinblick auf Geschlechterrollen und Sexualität. Ich habe versucht, eine Aufstellung von bestimmten Brüchen im Hinblick auf „härtere“ Einstellungen zu Geschlechterrollen und sexuellen Identitäten im Reggaetón zu machen, und ich glaube, dass in einigen lokalen Szenen eine Menge passiert, was diese „etablierten“ Merkmale des Genres herausfordert. Und da sie zu einem bestimmten Grad ausgeschlossen werden und als Objekt dienen, finde ich, dass sich Frauen und queere Künstler*innen durchaus das Genre für ihre eigenen Zwecke „aneignen“ sollten, vor allem, wenn sie damit politisch Kritik üben und intervenieren. Wie ich bereits in meinem Kapitel in unserem Reggaetón-Buch schrieb: Eine Menge Tinte ist verbraucht worden anlässlich der Frage, ob Reggaetón nun den Jamaicaner*innen, den Panamaer*innen, den Puertorikaner*innen, den Latinxs oder den Morenxs (Dunkelhäutigen) gehört. Die Diskussionen über Aneignung drehen sich letztlich um die Frage, wer das Recht dazu hat, einen Teil eines (gemeinsamen, gemeinschaftlichen) Eigentums zu verwerten, und wer sich jetzt außerhalb oder innerhalb dieses Kreises befindet.

Einige der erfolgreichen Reggaetoneros machen aktuell auch Trap-Tracks; darin hauchen sie der alten Gangster-„Ästhetik“ mit Macker-Gehabe, Geprotze und Frauen als puren Objekten zur männlichen Lustbefriedigung wieder neues Leben ein (zum Beispiel Maluma mit „Cuatro Babies“ oder Ozuna mit „La Ocasión) – ist Trap gerade dabei, Reggaetóns Grab zu schaufeln?

Aufgrund von Reggaetóns jüngstem Comeback und weil er an so vielen Orten so populär ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass er bald oder überhaupt von so etwas wie Latin Trap verdrängt werden kann. Weil sich Reggaetón ab einem bestimmten Punkt von seinen Bezügen zu Hiphop entfernt hat, scheinen diese beiden Genres gerade weiter voneinander weg zu sein als etwa Reggaetón und Dancehall Reggae. Doch Hiphop ist schon immer ein Teil von Reggaetón gewesen und Latin Trap und seine unvermeidlichen Überschneidungen mit Reggaetón steht lediglich für ein weiteres Set an Möglichkeiten für Zusammenarbeit und stilistische Innovationen.

Es gibt immer noch vergleichsweise wenige Frauen, die mit Reggaetón erfolgreich sind – warum?

Reggaetón ist nach wie vor ein ziemliches Macho-Genre und die ganze Industrie ist Teil der übergeordneten patriarchalen Kultur und Gesellschaft, in der wir leben. Das hat es Frauen bis vor kurzem so erschwert, in dem Genre Erfolg zu haben – es sei denn, sie sind bereit dazu gewesen, den Singsang für die Folie der unterwürfigen Frau abzuliefern, wie es zum Beispiel Glory oder Jenny La Sexy Voz machten. Eine große Ausnahme ist natürlich Ivy Queen. Wobei hier bemerkenswert ist, dass sie berühmt wurde, indem sie so hart und grimmig wie die Männer im Reggaetón war. Das hat frappierende Ähnlichkeit mit dem Aufstieg der Rapperinnen, von denen sich viele mit Feuereifer in den Konkurrenzkampf stürzten und die Themen des mächtigen Wichtigtuers aufgriffen, die in der Performance ihrer männlichen Mitstreiter so zentral waren. Mit der Zeit jedoch, das haben wir auch im Hiphop gesehen, gibt es immer Mittel und Wege, um diese Schablonen zu unterwandern oder aufzubrechen. Und in demselben Maß, wie wir ein breiteres Spektrum von Möglichkeiten unter Hiphop-Künstler*innen haben aufkommen sehen (sowohl bei Männern als auch bei Frauen, wohlgemerkt), ist das meines Erachtens auch bei Reggaetón möglich. Tatsächlich ist der Anteil von Frauen, die als Künstlerinnen daran teilhaben, so groß wie nie zuvor und sie bieten eine ziemlich breite Palette an Herangehensweisen.

Wenn wir uns relativ aktuelle Texte anschauen, haben wir es andererseits nicht mehr mit den monolithischen Macho-Strukturen zu tun: In J Balvins „Ambiente” küsst die Frau, für die sich der Sänger interessiert, am Ende eine andere Frau – siehst du das ähnlich?

Ja, genau! Das spiegelt meiner Meinung nach auch die Popkultur im weiteren Sinne wider, die ihre Vorstellungen darüber, wie sie Ideen zu Geschlechterrollen und Sexualität im Zaum hält, abgemildert hat. Das gilt genauso für‘s Fernsehen wie für Hiphop, Dancehall und Reggaetón.

Was machen so legendäre Produzenten wie Luny Tunes heutzutage? In dem Dokumentarfilm „The chosen few“ sagten sie, dass sie gerne mal was mit „The Neptunes“ machen würden (aber Pharell Williams – von den Neptunes – tritt stattdessen in Malumas „Safari“ auf). Andere Reggaetoneros wiederum, die auch in dem Film (aus dem Jahr 2004) vorkommen, sind heute immer noch erfolgreich (Daddy Yankee oder Nicky Jam). Was ist mit den anderen?

Den weiteren Weg dieser Künstler*innen habe ich nicht bei allen verfolgt; wobei ihr „Verschwinden“ keineswegs untypisch für Popmusik ist. Da gibt es immer eine Menge Fluktuation. Es ist gar nicht so einfach, dort Karriere zu machen. Deshalb sind die Karrieren von Daddy Yankee und Nicky Jam umso beachtlicher. 20 Jahre lang Erfolg zu haben ist natürlich in jedem Musik-Genre beeindruckend.

Wayne Marshall ist Dozent für Musikgeschichte am Berklee College of Music, Mitherausgeber von: Raquel Z. Rivera, Deborah Pacini Hernández, Wayne Marshall, Reggaeton, Duke University Press, 2009.

Sein Blog: http://wayneandwax.com/

Und hier erklärt Wayne Marshall die „Roots of Reggaetón: https://www.youtube.com/watch?v=yLOXfSQ5Zao

Das E-mail-Interview führte Britt Weyde im Mai 2018.